define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Dude Starts Quilting http://dudestartsquilting.de Tue, 08 Oct 2019 03:15:04 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.21 123545933 Summer’s Gone…. http://dudestartsquilting.de/summers-gone/ http://dudestartsquilting.de/summers-gone/#comments Tue, 08 Oct 2019 02:42:43 +0000 http://dudestartsquilting.de/?p=548 Nun, wenn ich derzeit so aus dem Fenster schaue, scheint es, dass der Sommer sich nun doch allmählich dem Ende naht. Daher habe ich mir Gedacht, dass ich eine etwas ältere Anleitung von mir noch einmal etwas aufwärme und euch auch endlich hier auf dem Blog offiziell das Charming Double Drunkards Path Lineal vorstelle. Im […]

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Nun, wenn ich derzeit so aus dem Fenster schaue, scheint es, dass der Sommer sich nun doch allmählich dem Ende naht. Daher habe ich mir Gedacht, dass ich eine etwas ältere Anleitung von mir noch einmal etwas aufwärme und euch auch endlich hier auf dem Blog offiziell das Charming Double Drunkards Path Lineal vorstelle.

Im Gegensatz zu dem ersten „normalen“ Charming Drunkards Path den ich *hier* zeige, habe ich noch einmal die Ratschläge der lieben Mareike vom Rund Herum Blog herangezogen (die ja jetzt fast bei mir um die Ecke wohnt….einen gaaanz schönen Gruß ;o) ) und die Radien des Lineals so ausgelegt, dass der größere Bogen genau in den Ecken der vernähten Blöcke aufhört (und somit ein Kreis in Blockgröße möglich ist) und der zweite genau auf der Hälfte eines fertig vernähten 5×5 Inch Blocks. Die verschiedenen Möglichkeiten dieses Lineals werde ich mit der Zeit in verschiedenen kleinen Anleitungen vorstellen :o).

Und während ich in diesem Sinne gerade an einer Anleitung für eine Drunkards Path Decke mit einem kleinen „Twist“ sitze, stelle ich euch nun eine vereinfachte Version vor, in der ein „einfacher“ Drunkards Path genutzt wird. Dieses Mal aber endet dieser genau in den Ecken der einzelnen Blöcke, um so das Summer-Flower Kissen zu nähen:

Und das brauchen wir alles (bezogen auf das Schema und auf Meterware):

  • Jeweils 20 cm Meterware von den Stoffen A-H
  • 40 cm für den Hintergrundstoff (BG)
  • ca. 60 cm Stoff für die Rückseite
  • 60 cm Endlosreißverschluss
  • ca. 2,4 Meter Kordel oder fertiges Paspelband
  • Und eine 50 x 50 cm Kissenfüllung (z.B. vom Schweden um die Ecke ;o))

Aus den Stoffen müssen folgende Stücke mit jeweils 5 Inch x 5 Inch Kantenlänge geschnitten werden:

  • Stoff A, B, C, D: Jeweils drei Charm Squares
  • Stoff E, F, G, H: Jeweils zwei Charm Squares
  • Vom Hintergrundstoff BG werden insgesamt 12 Quadrate benötigt

Ausserdem brauchen wir für den Rand und die Kissenrückseite:

  • 22 Stücke 1 Inch x 5 Inch (aus Resten der Meterware geschnitten)
  • 1 Rechteck ca. 52 cm x 57 cm aus dem Rückseitenstoff des Kissens
  • 2 Streifen mit den Maßen 1,75 Inch x 44 Inch aus dem Hintergrundstoff für eine kleine UmrandungStoff

Und nun gehts zum Schneiden mit dem Double Drunkards Path:

Aus den Stoffquadraten A-D wird jeweils ein konkaves Teil des Drunkards Path mit der Seite 4 und zwei konvexe Teile mit der Seite 3 des Lineals geschnitten. Hierbei muss das Lineal so auf die Charm Squares gelegt werden, wie es auf der Kurzanleitung des Lineals gezeigt ist:

Aus den Stoffquadraten E-H schneiden wir jeweils ein konvexes und ein konkaves Teil aus und aus dem Hintergrundstoff (BG) benötigen wir vier konvexe und acht konkave.

Nachdem nun alles vorbereitet ist, kommen wir nun zum Nähen der Blöcke. Hier hat jeder seine Präferenzen und ich verweise hier auf meine Knick- und Absteck-Methode, die ich bereits *hier* beim einfachen Charming Drunkards Path beschrieben habe und beschreibe das nicht noch einmal im Detail. Arbeitet hier am besten mit dem Layout das ich weiter oben gezeigt habe. Am einfachsten ist es, dieses kurz Auszudrucken und mit eurer Stoffauswahl abzugleichen.

Habt ihr alle Blöcke genäht, könnt ihr, wieder gemäß eurer Layout-Skizze, das Kissenvorderteil zusammennähen und die beiden 1,75 Inch breiten Stoffstreifen als passende Einrahmung der Blume festnähen.

Die Vorderseite des Kissens ist nun fertig und sollte ca. 52 cm x 52 cm messen. Zeit für die Rückseite:

Wir teilen das Stoffstück für die Rückseite an der Stelle wo wir später den Reißverschluss haben wollen. Bei mir ergab das ein Stoffstück mit 52 cm x 37 cm und eines mit 52 cm x 20 cm.

Die Schnittkante des größeren Stücks wird im Anschluss umgebügelt und wir nehmen hier den einzunähenden Reißverschluss als genaues Maß:

Der Reißverschluss wird anschließend geteilt und eins der Bänder mit der rechten Seite nach unten und einem ca. 2-3 cm Überstand an der Schnittkante des umgebügelten Stoffstücks fest gepinnt. Die Raupe schaut dabei Richtung Bügelkante. Wir nähen das Band hier mit einem Abstand von ca. 2-3 mm von der Raupe entfernt fest und fixieren es bei Bedarf noch mit zwei oder drei Stecknadeln.

Das andere Band des Reißverschlusses wird auf dem anderen Stoffstück rechts auf rechts an die 52 cm lange Schnittkante genäht. Wir achten hier wieder auf einen Abstand von 2-3 mm von der Raupe.

Nun kommt der friemelige Teil beim Reißverschluss:

Wir bügeln den Reißverschluss am schmalen Stoffstück um und fädeln den Schieber so auf die beiden Raupen auf, dass die Stoffkanten der beiden Teile relativ bündig miteinander abschließen. Der Reißverschluss wird dann komplett geschlossen und der Schieber abgezogen…..ja…..richtig…..und das nur, um ihn auf der anderen Seite wieder aufzuziehen XD…..

Dadurch haben wir den Reißverschluss auf der gesamten Länge geschlossen und beide Stoffteile fest miteinander verbunden, was uns den nächsten Schritt enorm vereinfacht:

Denn nun „verheiraten“ wir Vorder- und Rückseite miteinander :o). Hierfür platzieren wir die Vorderseite erstmal mittig auf der Rückseite und schneiden etwaige überstehende Stoffmengen ab. Danach legen wir beide Teile auf die Seite.

Für das Paspelband nähen wir die 22 1 Inch breiten Stücke zu einem langen Band zusammen und nähen das Stück Kordel mit Hilfe des Reißverschlussfußes in den Streifen ein, um so ein ca. 2,4 m langes Paspelband zu erhalten.

Dieses Band wird anschließend mit einer sehr schmalen Nahtzugabe von ca. 2-3 mm auf die rechte Stoffseite entlang der Kante der Kissenrückseite genäht:

Anschließend muss nur noch die Vorderseite des Kissens auf die Rückseite genäht werden. Wenn ihr hier den Reißverschlussfuß eurer Nähmaschine nutzt, könnt ihr die Naht ganz einfach nah entlang der Paspel entlang führen und diese sitzt am ende schön spack in der Hülle.

Nun fehlt eigentlich nur noch das Öffnen des Reißverschlusses, das Wenden des Kissens und das Befüllen mit der 50 cm x 50 cm Kissenfüllung.

Et voilá: Ihr habt ein wunderschönes und farbenfrohes (kommt natürlich auf die Stoffwahl an ;o)) Drunkards Path Kissen.

Ich hoffe ihr habt genauso viel Spaß an diesem Schnitt wie ich und freue mich über Kommentare, Fragen, Anregungen und Rückmeldungen.

Bis dahin

Philipp

Und hier noch ein paar Links zu den Stoffen die ich verwendet habe und dem Lineal:

  • Alison Glass Stoffe gibt es HIER
  • Das Charming Double Drunkards Path Lineal gibt es HIER

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Allie And The Dude – Runde 2 http://dudestartsquilting.de/allie-and-the-dude-runde-2/ http://dudestartsquilting.de/allie-and-the-dude-runde-2/#comments Tue, 17 Oct 2017 03:16:16 +0000 http://dudestartsquilting.de/?p=414 Nachdem der Sommer in den letzten Tagen nochmal seine wärmenden Finger nach uns ausgestreckt hat und wir noch etwas Sonne tanken durften, stehen die ersten Spekulatiuspakete schon in den Geschäftsregalen und kündigen die bevorstehende kalte Jahreszeit an. Ich persönlich liebe es, wenn es draußen wütet und stürmt, der Wind pfeifend um die Hausecken zieht und […]

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Nachdem der Sommer in den letzten Tagen nochmal seine wärmenden Finger nach uns ausgestreckt hat und wir noch etwas Sonne tanken durften, stehen die ersten Spekulatiuspakete schon in den Geschäftsregalen und kündigen die bevorstehende kalte Jahreszeit an. Ich persönlich liebe es, wenn es draußen wütet und stürmt, der Wind pfeifend um die Hausecken zieht und man es sich drinnen bei einer heißen Tasse Tee/Kaffee/Kakao unter seinem Lieblingsquilt gemütlich machen kann.

Und nachdem der Sommer so schön war und die tollen English Paper Piecing Projekte von euch allen uns wirklich sprachlos haben drein schauen lassen – egal ob Hexies oder Summer Meadow Blumen – haben wir unsere Köpfe erneut zusammengesteckt und möchten heute die zweite Runde English Paper Lineale von Gesine (Allie-And-Me.de) und mir, Philipp, eurem Dude, einläuten. Denn auch wenn es draußen bald zu kalt ist, um gemütlich dort zu sitzen und mit der Hand zu nähen (naja…zumindest für die meisten…für manche ist es vielleicht auch gerade richtig, denn bei vor Kälte tauben Fingern merkt man die versehentlichen Einstiche nicht so sehr ;o)) und die Jahreszeit des Nähzimmers langsam wieder gekommen ist, ist es doch schön auch mal einen verregneten Samstag oder Sonntag auf der heimischen Couch eingemummelt zu verbringen und am Sommerprojekt weiter zunähen oooder….einfach ein neues Winterprojekt anzufangen :o).

Und was passt besser in die Winterzeit als Sterne? Ja, Eiskristalle…aber Sterne sind doch für den Anfang auch nicht schlecht, oder? Und daher stelle ich euch stolz und mit großer Freude die neuen Allie And The Dude EPP-Sets vor:

Jedes Set kommt dieses Mal mit insgesamt 60 Papierstücken und da die 3/4 Inch Diamanten doch sehr klein sind haben wir uns dazu entschlossen noch eine weitere Größe dazu zu nehmen. Und so gibt es neben 3/4 Inch, 1 Inch und 1,5 Inch nun auch 2 Inch Diamant Sets. Und selbstverständlich in klassischer Qualität und wieder zu 100 % Made in Germany!

Da wir bereits beim letzten Mal so begeistert von unserer Probenäherin für das Summer Meadow Set waren, haben wir uns dieses Mal einfach zwei Probenäherinnen ausgesucht und…nun ja…..ich gebe zu, dass meine Erwartungen schon etwas hoch gesteckt waren…..aber was ihr beide da gezaubert habt….hat sie tatsächlich voll und ganz übertroffen. Euch anderen zeige ich die Bilder ihrer Werke am Ende dieses Blog-Posts ;o).

Keine Angst, sooo lange schreibe ich auch dieses Mal nicht, da ich mich gleich wieder an die Vorbereitungen machen muss, denn wenn ich eines aus den letzten EPP-Sets gelernt habe, dann, dass man nie vorbereitet genug sein kann ;o). Für ein weiteres, tiefgehenderes Tutorial schaut doch mal drüben bei Gesine vorbei, dort gibt es auch wieder die Ausmalvorlagen für die Sets zum Download und ein wirklich tolles Projekt mit Weihnachten im Hinterkopf :o).

Nachdem ich schon relativ früh gemerkt habe, dass die klassischen Muster, die man aus diesen Diamanten legen kann – 6-zackige Sterne, BabyBlocks, Hexagone und Ornamente –, bereits von unseren Probenäherinnen Friederike (@clacavi, http://www.clacavi.de) und Gabi (@diekreativenadern, www.die-kreativen-adern.de) oder von Gesine gemacht wurden, habe ich mich bei meinem ersten Projekt für ein eher schlichtes Muster entschieden, bei dem ich euch gerne die einfache Kombination der Hexagone und Diamanten zeigen wollte. Da ich gerade immer noch auf dem Leseknochen-Trip bin wurde das fertige Muster natürlich zu einem Leseknochen weiterverarbeitet:

Ich gehe hier nicht weiter auf das Nähen des Knochens ein (ein Tutorial dazu findet ihr hier) und gebe auch keine Anleitung zum English Paper Piecing (die gibts bei Gesine HIER) – stelle euch aber gerne das Muster dieses Leseknochens als PDF-Download bereit:

Diamantenknochen

Da die 3/4 Inch Diamanten wirklich arg klein und wohl eher was für die Profis sind, habe ich mich für die 1,5 Inch Diamanten und Hexagone entschlossen und bin wirklich sehr glücklich mit dem Ergebnis. Auch wenn ich zugeben muss, dass das zurechtschneiden des Knochens nach dem ganzen Handnähen wirklich lange gedauert hat und ich eher 5 als 2 mal kontrolliert habe nicht irgendwie verrutscht zu sein :D:D:D.

Und wie versprochen nun die wunderschönen Ergebnisse unserer Probenäher und von Gesine zusammengefasst:

Den Anfang lassen wir heute Friederike von Clacavi.de (bzw. @clacavi) machen, die verschiedene Hexagone auf Basis der Diamanten genäht hat und auch wunderbar das Zusammenspiel mit den Hexagonen zeigt. Die fertigen Hexagone von ihr haben ein Kantenmaß von 3 Inch:

Als zweites das Projekt von Gabi von die-kreativen-adern.de (bzw. @diekreativenadern), die mit den Diamanten wunderschöne Tassenuntersetzer, eine kleine Tischdecke und eine Buchhülle gezaubert hat und die allseits beliebten Babyblocks und Sterne zeigt. Schaut doch mal bei ihr auf dem Blog vorbei:

Und last but not least Gesine….ich weiß auf jedenfall schon was dieses Jahr bei uns am Weihnachtsbaum hängen wird:

Und das war es für mich für heute auch schon. Aber keine Angst, ich arbeite noch an weiteren Diamanten-Knochen und stelle diese in den nächsten Wochen hier nach und nach mit Ausmalvorlagen vor.

Dann wünsche ich euch nun viel Spaß beim Nähen/Lesen/Stöbern und bis zum nächsten Mal

Philipp

PS.: Wir würden uns natürlich freuen wenn ihr eure, mit unseren Linealen erstellten Werke auf Instagram oder Facebook mit uns teilen würdet (#eppwithallieandthedude ) und wer weiß…die nächsten EPP-Lineale kommen bestimmt und vielleicht darfst ja dann DU Probenähen ;o).


Und hier gibt es die EPP Sets und das zugehörige Zubehör wie extra Schablonen usw. zu kaufen:

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Wilmaaaaaaaaa…..wo ist mein Leseknochen? http://dudestartsquilting.de/wilmaaaaaaaaa-wo-ist-mein-leseknochen/ http://dudestartsquilting.de/wilmaaaaaaaaa-wo-ist-mein-leseknochen/#comments Tue, 03 Oct 2017 03:35:02 +0000 http://dudestartsquilting.de/?p=383 Bevor bald wieder fleißig mit der Hand genäht wird melde ich mich heute erst nochmal mit einem Projekt für zwischendurch bei euch, das von der lieben Ruth von sockentick.blogspot.de bei mir angefragt wurde und bei dem ich einfach nicht widerstehen konnte, denn es geht extrem schnell, ist wirklich suuuper einfach und eine wundervolle Geschenkidee (wobei die […]

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Bevor bald wieder fleißig mit der Hand genäht wird melde ich mich heute erst nochmal mit einem Projekt für zwischendurch bei euch, das von der lieben Ruth von sockentick.blogspot.de bei mir angefragt wurde und bei dem ich einfach nicht widerstehen konnte, denn es geht extrem schnell, ist wirklich suuuper einfach und eine wundervolle Geschenkidee (wobei die heute Vorgestellten mal ausnahmsweise nuuuur für mich sind…einer fürs Sofa und zwei fürs Bett ;o)).

Ich habe schon immer viel gelesen und bin auch immer gerne weite Strecken mit dem Auto gefahren. Bei beidem habe ich seit jeher auf eine Nackenrolle geschworen (bei uns hieß sie damals immer Schlummerrolle…aber ich glaube Nackenrolle ist der Richtige Ausdruck). Einfach bequem wie ich finde Aber….durch ihre Form auch manchmal etwas eigensinnig in ihrer Mobilität. Diese kleinen Nackenhörnchen waren nie so ganz mein Fall. Durch das enge Anliegen der Seitenteile am Hals fand ich diese einfach nicht so bequem. Und dann kam Ruth…..

….Ach….Ruth….Danke! Auch wenn Leseknochen für die meisten alter Kaffee sind…. Ich habe vorher noch nie (zumindest bewusst) von Leseknochen gehört, geschweige denn mal einen in der Hand gehabt und so war ich erstmal ein klein wenig stutzig als die Anfrage nach einem Lineal für diese Kissen plötzlich in meinem Email-Postfach auftauchte. Nachdem aufgrund der Terminlage derzeit mein erster Impuls war leider abzusagen schaute ich mir diesen Knochen doch noch etwas genauer an und dachte nur: „Hey, der sieht ja wirklich genial aus…sowas will ich auch“ ;o)….Also habe ich mich ran gesetzt und überlegt ob es tatsächlich Sinnnvoll wäre ein solches Lineal zu machen und was die Alternative wäre….diese ist: Papier. So gerne ich Papier beim English Paper Piecing mag, so gerne nehme ich auch Abstand von diesem Material wenn es darum geht Schablonen zu machen….fragt nicht warum, aber diese halten bei mir nie wirklich lange. Also habe ich mich mal wieder ans Zeichenbrett gesetzt und überlegt.

Die klassischen Papierschablonen werden aus vier Teilen zusammengeklebt…das ist etwas das ich auf jedenfall aufgreifen wollte, denn eine komplette Knochenform aus einem Lineal zu fertigen würde dann doch zu sehr ins Material gehen. Also habe ich mich auch für das klassische Viertel entschieden und stelle euch nun ohne weitere Umschweife den neuen Neckbone Pillow Ruler vor (zu Deutsch: Leseknochenlineal) und was man damit feines anstellen kann :o):

Nachdem die letzten Lineale die ich euch gezeigt habe eher auf die kleinen Precuts ausgelegt waren, weichen wir jetzt mal gemeinsam ein kleines Stück von diesem Kurs ab und trauen uns in etwas andere Gefilde. Denn auch wenn Ihr natürlich euren eigenen Knochen aus kleinen Patches von Charm Packs oder Mini-Charm Packs zusammenstellen könnt, bietet sich dieses Lineal doch an die Fat Quarter oder Layer Cake Stücke zu verarbeiten die beim letzten größeren Projekt übrig geblieben sind (selbstverständlich auch Stoffe die Ihr extra für einen Leseknochen ausgesucht habt ;o)).

Es gibt im Netz unzählige wunderschöne Leseknochen (zum Beispiel die von Ruth von Sockentick, die schon vorab etwas mit dem Lineal spielen konnte) und ich möchte euch nun zum einen die am häufigsten genähte Variante und eine kleine Abwandlung von mir vorstellen und euch damit ein wenig die Vorzüge des Lineals aufzeigen und erklären wie man am besten damit arbeitet….aber eine kleine Warnung vorweg:

ACHTUNG: WENN MAN EINMAL EIN SOLCHES KISSEN GENÄHT HAT KANN MAN NUR NOCH SEHR SCHWER AUFHÖREN WEITERE ZU NÄHEN!!!!!

Wir fangen mit der klassischen Variante an bei der jede Seite des Knochen einfach aus einem einzelnen Stoff besteht und suchen uns zunächst den Stoff für das Kissen Heraus. In meinem Fall sind es insgesamt 3 Fat Quarter aus der Dutch Treat Reihe von Betz White für Riley Blake. Diese habe ich zuerst gebügelt und anschließend einmal längs in der Mitte gefaltet. Danach habe ich ein Stück vom unteren Ende des Stoffes so weit hoch gefaltet, dass ich bequem das Leseknochen Lineal auf den so entstandenen 4 Lagen Stoff platzieren konnte.

Wie bei allen meinen Linealen ist auch auf diesem eine 1/4 Inch Nahtzugabe inklusive. Da wir bei dieser Variante jede Seite aus einem einzigen Stück Stoff nähen wollen benötigen wir die Nahtzugabe an den beiden geraden Seiten des Lineals nicht und richten die 1/4 Inch Markierung dieser beiden Seiten mit den gefalteten Kanten des Stoffstücks aus, und schneiden einfach nur entlang der gewundenen Lineal Kante:

Das machen wir mit allen drei Stoffen die wir für die jeweiligen Seiten des Knochen ausgesucht haben und erhalten nachdem wir diese aufgeklappt haben drei identische Stoffknochen:

Bei jedem dieser Knochen müssen wir nun jeweils links und rechts an der Aussenkante die Mitte auf der Rückseite markieren. Hierfür einfach das Lineal passend auf einen Knochen legen und mit Hilfe eines Kugelschreibers, Fineliners oder Stoffmarkers  durch das entsprechende Loch im Lineal einen kleinen Punkt zeichnen. Dieser dient uns im nächsten Schritt als Start- bzw. Endpunkt der Nähte:

Im nächsten Schritt nehmen wir uns die ersten zwei Stoffstücke, legen diese rechts auf rechts aufeinander und stecken fest (Nadeln am besten senkrecht zur Kante setzen). Um diese beiden Hälften zusammen zu nähen fangen wir mit der Naht exakt auf der zuvor gemachten Markierung an und nähen einmal, mit einer Nahtzugabe von 1/4 Inch, um den HALBEN Knochen herum und hören exakt auf der Markierung auf der gegenüberliegenden Seite auf. Die Naht wird jeweils am Anfang und Ende verriegelt:

Diesen Knochen aus den zwei Stofflagen legen wir nun vor uns auf den Tisch und klappen entlag der Mitte die obere Stofflage zurück (Anfang und Ende der ersten Naht sind auf dem Bild noch mit Stecknadeln gekennzeichnet). Legt die dritte Seite auf den Knochen und näht diese mit einer weiteren Naht fest. Geht hierbei genauso vor wie bei der Ersten und versucht möglichst exakt an den Markierungen anzufangen bzw. zu enden:

Bei der dritten und letzten Naht geht ihr wieder genauso vor, mit der Ausnahme, dass ihr euch hier vorher einen Abschnitt von ca. 5 cm länge einzeichnet in dem ihr eure Wendeöffnung haben wollt. Näht den Knochen fertig und lasst dieses Stück offen (Verriegeln der Nähte auch hier nicht vergessen ;o)):

Nun müsst ihr eigentlich nur noch den Knochen Wenden, mit Füllwatte vollstopfen bis er den gewünschten Härtegrad hat und den Knochen an der Wendeöffnung mit einem Leiterstich verschließen und habt euren Lesknochen fertig :o):

Und nun spielen wir die Vorzüge des Lineals in der zweiten Version des Kissens voll aus:

Dieses mal machen wir die Seiten des Kissens nicht aus einem einzigen Stoffstück sondern aus insgesamt 4. Da ich es gerne passend zum ersten Kissen haben wollte und man aus einem Fat Quarter theoretisch zwei komplette Seitenteile bekommen kann, ich also noch einiges an Stoff zur verfügung hatte, habe ich mich wieder für die drei bereits oben gezeigten Stoffe entschieden. Dieses mal kommt jedoch noch ein vierter als „Hintergrundstoff“ dazu, den ich auch schon bei meinem Drunkards Path Kissen benutzt habe.

Den gemusterten Stoff möchte ich jeweils oben links und unten rechts auf dem Knochen haben. Ich habe nun also jeweils zweimal den Viertel-Knochen ausgeschnitten. Das Lineal habe ich hierbei „normal“ auf den Stoff gelegt. Die Schrift auf dem Lineal war also wie man es gewohnt ist von links nach rechts zu lesen und habe somit zwei identische Stoffstücke geschnitten (Achtung: wenn ihr an semitische Schriften gewöhnt seid wie z.B. Arabisch oder Hebräisch müsst ihr an dieser Stelle umdenken ;o)). Hier benötigen wir die volle Größe des Lineals, müssen also einmal komplett aussen herum schneiden. Das wurde mit den anderen beiden gemusterten Stoffen wiederholt:

Für den „Hintergrundstoff“ bzw. den Stoff den ich oben-rechts und unten-links haben möchte musste ich das Lineal umdrehen. Die Schrift ist hier also Spiegelverkehrt zu lesen. Insgesamt brauchen wir hiervon 6 Stücke.

Haben wir alle Stoffstücke geschnitten können wir uns diese nun in Knochenform vor uns auslegen und losnähen.

Wir nähen uns zunächst unsere eigentlichen Knochenformen aus den Stoffstücken. Jeweils mit 1/4 Inch Nahtzugabe und pressen diese im Anschluss mit dem Bügeleisen kurz auf. Das geht am schnellsten wenn Ihr euch die einzelnen Teile neben eure Nähmaschine legt und dann hintereinander zusammennäht (Stichwort „Chainpiecing“).

Ihr erhaltet auf diese Weise eure drei Seitenteile des Leseknochens. Parallel zu Variante 1 weiter oben näht ihr diese nun zusammen, Stopft den Leseknochen nach bedarf und verschließt ihn wieder mit einem Leiterstich. Schon habt ihr euren zweiten Leseknochen fertig (hab ich nicht gesagt, dass man nach einem kaum noch aufhören kann? ;o)):

Und das beste an diesem Kissen ist, dass der Fantasie kaum grenzen gesetzt sind und man die Seiten gestalten kann wie man möchte. Wie wäre es z.B. mit einem gestreiften Leseknochen aus Jelly Roll Streifen die ihr noch übrig habt? Vielleicht eine Seite Waagerecht, eine Senkrecht und eine Schräg gestreift? Oder ganz klassisch und einfach alle drei Seiten aus eurem Lieblingsstoff? Ooooder einen English Paper Piecing Knochen….na das wär doch mal was ;o)

Der Materialverbrauch hält sich bei diesen Kissen auch noch in grenzen. Für beide Kissenvarianten habe ich insgesamt 3 Fat Quarter, ca. 40 cm Meterware und etwas Füllmaterial benötigt. Also wirklich nicht viel. Und schnell ging es auch.

Beim Füllmaterial bin ich übrigens noch am experimentieren. Habe mir aber ein paar günstige Kissen beim netten Schweden um die Ecke besorgt und einfach die Füllung daraus verwendet. Mit dem Ergebnis bin ich wirklich zufrieden und es kostet auch nicht die Welt. Vielleicht habt ihr da ja noch den ein oder anderen Tip den ihr mir in den Kommentaren geben könnt.

Nun hoffe ich erstmal, dass euch das kleine Tutorial  gefallen hat und ihr mindestens genauso viel Spaß mit den Kissen haben werdet wie ich.

Ich werde mich nun wieder an die Nähmaschine setzen und noch die ein oder andere Version des Kissens ausprobieren, bevor es bald auch schon wieder mit dem Handgenähten weitergeht :o).

Viele Grüße und bis bald

Philipp

PS.: Solltet ihr dieses kleine Mini-Tutorial nachnähen oder eines meiner Lineale für euer nächstes Projekt benutzen, würde ich mich total freuen, wenn ihr eure Ergebnisse mit mir auf Instagram (@Dudestartsquilting bzw.#MyQuiltshop) oder auf eurem Blog oder oder oder teilt ;o)


Die verwendeten Materialien findet ihr alle in unserem Shop unter www.MyQuiltshop.de :

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Schöne Rundungen *hicks* http://dudestartsquilting.de/schoene-rundungen-hicks/ http://dudestartsquilting.de/schoene-rundungen-hicks/#comments Tue, 05 Sep 2017 03:38:24 +0000 http://dudestartsquilting.de/?p=362 Nein, der Sommer ist noch nicht vorbei…und auch die English Paper Piecing Projekte von Gesine und mir noch nicht ;o)…Nachdem ich mir aber eine ziemlich blöde Sehnenscheidenentzündung zugezogen habe, die sich einfach nicht auskurieren lassen möchte, musste ich eine kleine Pause beim Nähen von Hand einlegen und habe endlich die Zeit gefunden an einem weiteren […]

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Nein, der Sommer ist noch nicht vorbei…und auch die English Paper Piecing Projekte von Gesine und mir noch nicht ;o)…Nachdem ich mir aber eine ziemlich blöde Sehnenscheidenentzündung zugezogen habe, die sich einfach nicht auskurieren lassen möchte, musste ich eine kleine Pause beim Nähen von Hand einlegen und habe endlich die Zeit gefunden an einem weiteren kleinen Projekt von mir zu arbeiten – dem Drunkards Path….genauer gesagt einer charmanten Variante eben dieses ;o).

Das Problem, das ich bei den klassischen Drunkards Path Lineal-Sets immer hatte, ist genau das….es waren Sets. Die, die mich etwas näher kennen, wissen dass ich das „Kreative-Chaos“ in meinem Nähzimmer auf unheimliche Weise nahezu magisch anziehe…es ist wirklich so! Vormittags noch aufgeräumt und am Abend herrscht schon wieder Chaos…und da ist mir beim Rumspielen mit dem Block etwas aufgefallen, das mich echt gestört hat…ursprünglich war nämlich die Variante in folgendem Bild meine Version des Drunkards Path:

Sieht gar nicht mal schlecht aus, oder? Das schöne fluoreszierende Acrylglas, das ihr schon von meinen anderen Linealen kennt und auch wieder genau die auf Charm Packs ausgelegte Größe. Das einzige Problem war…es ist ein Set. Als ich es fertig hatte – und bevor ich es ausprobieren konnte nur einmal kurz in mein Nähzimmer gelegt hatte – trat leider ein klassisches Beispiel des berühmt berüchtigten zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik ein….und ich konnte nur noch eines der beiden benötigten Lineale finden….nun ja…also auf die Suche nach dem zweiten gegangen es auch relativ zügig gefunden aber……moment….wo hatte ich das erste Lineal noch gleich wieder hingelegt?…Ihr seht…Sets und ich passen nicht so gut. Also habe ich mich wieder ans Reißbrett gesetzt, das Internet durchforstet und geschaut, ob es Alternativen gibt, die meinen Ansprüchen genügen: Einfach, einfach und….auf Precuts ausgelegt. Keine der Varianten war für mich wirklich zufriedenstellend…bitte versteht mich nicht falsch…es gibt wirklich schöne Ideen wie man Drunkards Path Lineale machen kann…aber eben nicht die Eine, die mir gefallen hat.

Daher habe ich mir „einfach“ eine eigene Variante überlegt….the Dudes Way of Drunkards Path quasi ;o)….und ohne viele Umschweife präsentiere ich euch…..Trommelwirbel…..mein neues Charming Drunkards Path Lineal:

Und fällt euch was auf? Man braucht tatsächlich nur ein Lineal für den Drunkards Path…und spart damit Material, Zeit, Nerven und natürlich Kosten :o).

Auch wenn ich gestehen muss, dass ich nach dem ersten Testblock das Projekt „Drunkards Path“ schon fast wieder in der Versenkung habe verschwinden lassen…und jedem, der die gleichen Bedenken hat und der vielleicht sogar schon in der hintersten Ecke des Nähtisches ein angefangenes Projekt liegen hat und dem die Sache mit den runden Nähten nicht so gut gelungen ist, verspreche ich: Es wird besser und einfacher und die Lernkurve ist wirklich sehr steil. In Nullkommanix habt ihr den Bogen raus, zaubert die schönsten runden Nähte und könnt kaum noch aufhören.

Und wie bei jeder Vorstellung eines neuen Lineals gibt es selbstverständlich auch ein kleines Beispielwerk anhand dessen ich euch kurz die Herangehensweise erklären möchte:

Wie ich bereits erwähnt habe, und wie der Name des Lineals vermuten lässt, ist es mit seiner Größe wieder auf Charm Packs bzw. Stoffstücke mit den Maßen 5 x 5 Inch ausgelegt. Ihr könnt also auch ohne weiteres einen Layer Cake benutzen und dessen Stücke vorher einfach vierteln. Die fertige Blockgröße beträgt 4,5 Inch. Legt man sich also ein Muster von 4 x 4 Blöcken kommt man auf eine Quadratgröße von knapp 45 cm x 45 cm und ist somit bei einer idealen Größe für Kissen. Oder bei einer schönen Grundeinheit für das nächste größere Quiltprojekt.

Und die Anordnungsmöglicheiten sind wirklich sooooooo vielfältig. Ich werde jetzt keine Übersicht bringen wie ich es mit den Half Square Triangles gemacht habe (zumindest noch nicht ;o)) …aber schaut euch doch einfach mal bei Instagram oder Pinterest um.

Wir starten zunächst mit zwei Charm-Squares mit jeweils einer Kantenlänge von 5″ x 5″. Ich wollte für meine Kissenhülle gerne die konvexen „Kuchenstücke“ des Blocks bunt und die Konkaven gegenstücke in meinem Hintergrundstoff haben. Als Erstes habe ich also das Lineal mit den Außenkanten an den Rändern des Hintergrundstoffs positioniert und die konkave Seite geschnitten. Im Anschluss habe ich die gestrichelten Hilfslinien auf dem Lineal an den Kanten des bunten Stoffs angelegt und die konvexe Seite geschnitten. Wie ihr das Lineal anlegen müsst ist aber auch noch einmal auf dem Lineal selber dargestellt.

ACHTUNG: Für die konkave Kurve rate ich zu einem kleinen Rollschneider mit einem Durchmesser von 28 mm. Bei den Größeren läuft man, wie bei allen konkaven Linien, Gefahr in das Lineal zu schneiden!!

Und nun sind wir auch schon bei dem Teil angelangt bei dem sich die Geister zu scheiden scheinen: dem Nähen der runden Nähte. Schaut man bei YouTube oder auf verschiedenen Blöcken findet man unzählige Möglichkeiten und Ideen. Man muss selber testen mit welcher man die schönsten Ergebnisse erzielt und welche für einen selbst am besten geeignet ist. Bei mir war es bei den ersten Blöcken ganz klar: so viel abstecken wie möglich! Nach ein paar Blöcken wurden dann die Stecknadeln immer weniger und am Ende bin ich bei ca. 3-5 Nadeln geblieben und bin mit den Ergebnissen wirklich sehr zufrieden.

Ich knicke beide Stoffstücke zunächst und markiere mir somit die Mitte der jeweiligen runden Seite. Die Mitten lege ich aufeinander und fixiere die Stofflagen mit einer Stecknadel. Wobei ich hier darauf achte nur einen kleinen Stich zu machen, damit die beiden Lagen gegeneinander noch rotierbar bleiben. Die nächsten zwei Nadeln kommen jeweils an den Anfang und das Ende der Naht. Diese möchte ich stärker fixieren und mache daher auch größere Stiche. Je nachdem was mir mein Bauchgefühl sagt, setze ich dann noch jeweils eine Nadel zwischen Anfang-Mitte und Mitte-Ende der Naht.

Nun zum Nähen: Ich finde es am einfachsten wenn ich die konvexe Seite nach unten lege und das Kuchenstück oben drauf. Ich mache zunächst zwei Stiche mit der Nähmaschine, entferne die erste Stecknadel und arbeite mich dann langsam an der Naht entlang, immer darauf achtend, dass ich keine Falten bei der unteren Stofflage, also der konvexen mit einnähe.

Ist die Naht fertig schaue ich mir diese noch nicht zuuu genau an…denn bei mir sieht es fast immer so aus, als hätte ich eine Minifalte irgendwo drin. Diese verschwinden aber in aller Regel beim Pressen der Naht mit dem Bügeleisen. Und dann sieht der Block so aus:

Garnicht sooo schwer oder? Find ich auch nicht ;o)

Das Einzige, was dann noch fehlt, ist das Auslegen des Puzzels und das Zusammennähen der Blöcke, das ich euch an dieser Stelle ersparen will. Bei mir ist es am Ende ein Kissen geworden. Inklusive kleiner Borte. Für den Stoff der Rückseite habe ich einen neuen Basic von Makower in Türkis genommen (der gleiche den ich auch als Hintergrundstoff für die Vorderseite verwendet habe, nur dass er dort Grau war ;o)). Das Endmaß beträgt ca. 44,5 cm x 44,5 cm. Als Füllung habe ich mich für eine etwas Größere vom Schweden mit 50 cm x 50 cm entschieden und dadurch sitzt die Kissenhülle schön stramm und das Muster kommt sehr toll zur Geltung:

Ich hoffe, euch gefällt der kleine Zuwachs zu meinen Linealen. Ich werde mich nun auch schon bald wieder hinter die Nähmaschine klemmen, denn das nächste Projekt steht schon fast in den Startlöchern (viele Grüße an dieser Stelle an Ruth ;o)).

Bis zum nächsten Mal,

Philipp

PS.: Solltet ihr dieses kleine Mini-Tutorial nachnähen oder eines meiner Lineale für euer nächstes Projekt benutzen, würde ich mich total freuen, wenn ihr eure Ergebnisse mit mir auf Instagram (@Dudestartsquilting bzw.#MyQuiltshop) oder auf eurem Blog oder oder oder teilt ;o)


Die verwendeten Materialien findet ihr alle in unserem Shop unter www.MyQuiltshop.de :

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Mini-Trapeze – Ein Hochseilakt für Deine Nähmaschine http://dudestartsquilting.de/mini-trapeze/ http://dudestartsquilting.de/mini-trapeze/#comments Tue, 25 Apr 2017 03:57:26 +0000 http://dudestartsquilting.de/?p=288 Nachdem ich euch beim letzten Mal das unmögliche Schnittmuster in der „Mini“ Version vorgestellt habe, kommt heute ein anderer Klassiker an die Reihe. Und zwar möchte ich euch zeigen wie ihr mit den neuen 2,5 Inch Trapez-Linealen ein super einfaches Top nähen könnt, das eure bedruckten Stoffe so richtig schön zur Geltung bringt und sich […]

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Nachdem ich euch beim letzten Mal das unmögliche Schnittmuster in der „Mini“ Version vorgestellt habe, kommt heute ein anderer Klassiker an die Reihe. Und zwar möchte ich euch zeigen wie ihr mit den neuen 2,5 Inch Trapez-Linealen ein super einfaches Top nähen könnt, das eure bedruckten Stoffe so richtig schön zur Geltung bringt und sich ideal für einen kleinen Tischläufer, Platzset oder – wie in meinem Fall – ein Kissen ideal eignet.

Was wir brauchen ist ein Charm Pack – mit mindestens 15 Stoffstücken – oder ein Mini Charm Pack. Zusätzlich ca. 0,75 m Stoff für die Rückseite und die Ränder (wenn man denn ein Kissen daraus machen möchte). Alternativ kann man auch Jelly Roll Streifen nutzen, die für die kleinen Trapezlineale ebenfalls super geeignet sind. Oder man spart sich etwas Zeit beim Zuschnitt und geht direkt auf die tollen Mini Charm Packs mit 2,5 Inch x 2,5 Inch Kantenlänge, die es z.B. von Moda gibt (in kürze auch in unserem Shop zu finden).

Wenn du von einem regulären Charm Pack aus beginnst, muss dieses erstmal geviertelt werden. Hierfür einfach die Stoffstücke je auf der Hälfte einmal waagerecht und einmal senkrecht teilen damit ihr 4 Stapel 2,5 Inch x 2,5 Inch große Patches erhaltet.

 

Jetzt müssen wir diese Stoffstücke mit unserem 2,5 Inch Trapez-Lineal zurechtschneiden. Das Allerbeste ist, dass der Verschnitt durch die auf die Precuts abgestimmte Linealgröße auf einem Minimum gehalten wird. Für ein Kissen mit den Maßen 40 cm x 60 cm, wie oben abgebildet, benötigen wir 50 Trapeze. Hast du alle Trapeze zurechtgeschnitten, musst du noch 10 Trapeze aus deinem Uni-Stoff schneiden sowie insgesamt 7 Streifen mit einer Breite von 3/4 Inch von der Meterware. Zusätzlich noch zwei 3 Inch Streifen, die später für den Rand des Kissens gebraucht werden. Der Rest der Meterware ist für die Kissenrückseite. (Wobei du hier natürlich nicht die gleiche Farbe wie auf der Vorderseite nehmen musst…bei mir hatte es sich nur gerade so angeboten ;o) ).

Nachdem wir die 50 Trapeze in zwei gleich große Haufen geteilt haben, können wir mit den zwei Stapeln und den 3/4 Inch Streifen, die wir zuvor abgeschnitten haben, zur Nähmaschine gehen und loslegen. Der Grund für die zwei Stapel ist, dass wir die Streifen bei der einen Hälfte an die linke und bei der anderen Hälfte der Trapeze an die rechte Seite nähen müssen. Achtet darauf, dass ihr hier nicht durcheinander kommt und näht eure Trapeze fest. Am einfachsten geht dies, wenn ihr euren Streifen nach unten legt und dann immer das nächste Trapez auflegt und nacheinander den Streifen in einem Durchgang mit Trapezen benäht.

ACHTUNG: Lasst zwischen den Trapezen genug Platz! Da die 3/4 Inch Streifen mit den Trapezen im nächsten Schritt schräg durchtrennt werden, benötigen wir etwas mehr Abstand als beispielsweise bei Rechtecken!

Die Stoffstreifen mit den aufgenähten Trapezen sollten dann wie folgt aussehen :

Das Lineal im Bild gibt es übrigens auch seit neustem in unserem Shop. Es ist wie die Minis aus 3 mm dickem Acrylglas und alle Markierungen sind eingraviert und NICHT aufgedruckt. Diese halten somit ein Lineal-Leben lang und – obwohl ich mich bewusst dazu entschieden habe möglichst wenige Markierungen zu machen, um einen ungestörten Blick auf den unterliegenden Stoff zu gewährleisten – ist doch alles, was der ambitionierte Patchworker benötigt, bis hin zu 30, 45 und 60 Grad Markierungen abgebildet. Mit einer Größe von 3 Inch mal 15 Inch finde ich es einen perfekten Kompromiss zwischen Größe und Handlichkeit….So…..“Schleichwerbung“ wieder aus ;o)….

Presst nun die Trapeze mit eurem Bügeleisen auf und trennt die Stoffstreifen bündig mit den Trapezseiten durch. Legt euch die Trapeze wieder zu den zuvor eingeteilten 25er Stapeln zusammen und fangt an eure Reihen auszulegen – immer abwechselnd vom einen und vom anderen Stapel die Trapeze nehmend:

Für einen Kissenbezug in der Größe 60 cm x 40 cm benötigen wir insgesamt 5 Reihen zu je 10 Trapezen.

Im nächsten Schritt müssen die einzelnen Reihen der Trapeze zusammengenäht werden. Geht hier am besten Reihe für Reihe vor, damit ihr nicht durcheinander kommt (ich spreche aus Erfahrung ;o) ). Es hilft außerdem ein Foto zu machen.

Nun habt ihr eure Trapezstreifen fast fertig. An einem Ende der Streifen ist bereits ein 3/4 Inch Streifen dran, an der anderen Seite muss dieser noch angebracht werden bevor ihr jeweils links und rechts ein zusätzliches Trapez in Hintergrundfarbe annäht und die Seiten mit den Uni-Trapezen ungefähr auf der Hälfte dieser Trapeze begradigt (Im folgenden Bild unten rechts bei dem Trapez zu sehen)

Nun fehlt auch nicht mehr viel. Die Trapezstreifen werden jetzt mit jeweils einem 3/4 Inch Streifen des Basic- bzw. Uni-Stoffs zusammengenäht.

Im letzten Schritt muss noch der Rand angenäht werden. Nehmt hierfür die bereits am Anfang geschnittenen 3 Inch Streifen. Und schon ist euer Top oder eure Kissenoberseite fertig.

Nun könnt ihr dem Top, je nach Verwendungszweck, noch ein Vlies hinterlegen, absteppen oder nach belieben weiterverarbeiten.

Ich habe mich dazu entschlossen nicht abzusteppen und einfach mit einem passenden Reißverschluss und der restlichen Meterware ein einfaches Kissen zu machen bei dem der verwendete Stoff von Benartex sehr schön zur Geltung kommt (den gibt es bald auch bei uns im Shop zu kaufen…noch ein wenig Geduld ;o)).

Da ich für das Kissen ein großes Charm Pack mit insgesamt 42 Stoffstücken verwendet habe, liegt hier im Moment noch ein großer Stapel bereits zurech geschnittener 2,5 x 2,5 Inch großer Stoffrechtecke….nur gut, dass ich noch das kleine Mini-Quasihexagon hier habe…und…was ein Zufall…ich brauche doch auch glatt noch eine weitere Kissenhülle (die nächste wird 50 x 50 cm groß). Das einzige Problem ist, dass mir die bekannten Herangehensweisen voneinander abgegrenzte Hexagone zu nähen etwas mühsam erscheinen (ähnlich den hier vorgestellten Trapezen)….aber da wird sich doch bestimmt eine einfachere Lösung finden lassen ;o)….Aber die werde ich euch beim nächsten Mal vorstellen.

Also bleibt gespannt und schaut wieder rein! Aber das Allerwichtigste…..habt viel Spaß beim Nähen!!!!

Philipp

PS.: Solltet ihr dieses kleine Mini-Tutorial nachnähen oder eines meiner Lineale für euer nächstes Projekt benutzen, würde ich mich total freuen, wenn ihr eure Ergebnisse mit mir auf Instagram (@Dudestartsquilting bzw.#MyQuiltshop) oder auf eurem Blog oder oder oder teilt ;o)


Die verwendeten Materialien findet ihr alle in unserem Shop unter www.MyQuiltshop.de :

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